Schifferstraße (gerade)

Bis ins frühe 20. Jahrhundert wohnten in Sachsenhausen ein Großteil der Frankfurter Fischer, Gärtner sowie der Mainschiffer.

Schaubstraße

Carl Ludwig Schaub (1851–1905) stiftete eine Million Goldmark, mit der das Städel viele wertvolle Gemälde erwerben konnte.

Schadowstraße

Friedrich Wilhelm von Schadow (1788–1862), deutscher Maler, Sohn des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Tendierte zu den Nazarenern. Eines seiner Bilder hängt im Städel.

Sauerackerweg

Nicht, was eigentlich zu erwarten gewesen wäre, saure Wiesen sind angesagt, sondern der Frankfurter Chemiker Saueracker ist Pate. Zusammen mit Schüttenhelm (siehe Schüttenhelmweg) stellte er ab ca. 1775 Pottasche und Farben her. Pachtete 1786 die Blauhütte und Alaunhütten in Sulzbach/Saar.

Saonestraße

Die Saône ist ein 480 km langer Fluss im Osten Frankreichs, der in den Vogesen entspringt und bei Lyon in die Rhône mündet.

Sandhofstraße

Wie bei der Sandgasse ist auch hier ein Sandhof, allerdings der Sandhof auf Niederräder Gemarkung, der Namensgeber.

Sandhöfer Wiesen

Wie bei der Sandgasse ist auch hier ein Sandhof, allerdings der Sandhof auf Niederräder Gemarkung, der Namensgeber.

Sachsenhäuser Warte

Der ehemals hölzerne Ausguck auf dem Mühlberg wurde 1414 zugunsten der steinernen Variante am Sachsenhäuser Berg aufgegeben. Dies ging allerdings nicht konfliktlos vor sich, denn bereits 1416 wurde sie vom Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein zerstört, da er die Meinung vertrat, die Warte liege auf Dreieicher Wildbanngebiet. Erst mit offener Unterstützung des Kaisers konnte sie dann 1470 an jetziger Stelle wieder errichtet werden. 1552 während des Schmalkaldischen Krieges wurde sie niedergebrannt, danach wieder aufgebaut. Heute Gasthaus.

Sachsenhäuser Ufer (Museumsufer)

In den zwanziger Jahren wurde mit dem Bau der neuen Mainuferstraße begonnen. Hierfür wurden Häuser der Färberstraße und die Ruine des Ulrichsteins, einer mittelalterlichen Zollburg am Schaumaintor, entgegen den Protesten der Frankfurter Bevölkerung in einer Nacht- und Nebel-Aktion am 10. März 1930 beseitigt

Sachsenhäuser Landwehrweg (ungerade) 39 bis 191

Zwischen 1413 und 1429 wurde die Sachsenhäuser Landwehr errichtet. Diese bestand aus Doppelgräben, dazwischen ineinander verflochtene Buchenhecken und Dornenhecken, die ein Eindringen von Angreifern erschweren sollten. Zusammen mit der 1470 errichteten Sachsenhäuser Warte war dies ein damals übliches Verfahren, eine Ortschaft zumindest vor Überfällen zu schützen.