Niddagaustraße

Unter Kaiser Karl dem Großen wurde das Frankenreich in Gaue aufgeteilt, die meist nach Flüssen benannt wurden. Der Niddagau umfasste das Gebiet südlich des Taunus bis zum Main, mit Rödelheim als Hauptort.

Myliusstraße

Heinrich Mylius, ursprünglich Heinrich Müller (1769–1854), geboren in Frankfurt, wurde reich in Mailand, stiftete seiner Heimatstadt erkleckliche Summen, die u.a. der Taubstummen- und Blindenanstalt, den Kleinkinderschulen und der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft zuflossen.

Müllerstraße

Peter Wilhelm Müller (1788–1881) vermachte der Stadt eine bedeutende Stiftung zu Gunsten „verschämter Armer“.

Mulanskystraße

Ernst Mulansky (1881–1945), bis 1933 Erster Bevollmächtigter des Deutschen Metallarbeiter Verbandes (DMV) und Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold; mehrmals verhaftet, 1944 Deportation ins KZ Dachau, 1945 umgekommen.

Mozartplatz

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), einer der berühmtesten Komponisten der Welt. Viele Ohrwürmer verdanken ihm ihr langes Leben. Gab im zarten Alter von sieben Jahren in Frankfurt vier Konzerte, die auch dem damals 14 Jahre alten Goethe gefallen haben.

Morsestraße

Samuel Finley Breese Morse (1791–1872), US-amerikanischer Erfinder und Professor für Malerei, Plastik und Zeichenkunst. Bekannt wurde er durch die Erfindung eines Vorläufers des heutigen Morsecodes.

Montgolfier-Allee

Die Brüder Joseph Michel Montgolfier (1740–1810) und Jacques Étienne Montgolfier (1745–1799) waren die Erfinder des Heißluftballons, der Montgolfière.

Miquelanlage

Dr. Johannes von Miquel (1829–1901) war von 1880 bis 1890 der zweite Frankfurter Oberbürgermeister nach der preußischen Okkupation 1866, ab 1890 preußischer Finanzminister. Galt in beiden Ämtern als sehr erfolgreich. Durch eine geschickte soziale Finanzpolitik machte er aus der altehrwürdigen Kaiserwahlstadt eine aufstrebende Metropole. In seine Amtszeit fielen eine Reihe von wichtigen öffentlichen Bauten, z.B. der Bau der ersten Kläranlage 1882, die Kanalisierung des Mains und der Neubau des Westhafens (1886) sowie des Hauptbahnhofes (1888).

Miquelallee (ungerade) 3 bis 15

Dr. Johannes von Miquel (1829–1901) war von 1880 bis 1890 der zweite Frankfurter Oberbürgermeister nach der preußischen Okkupation 1866, ab 1890 preußischer Finanzminister. Galt in beiden Ämtern als sehr erfolgreich. Durch eine geschickte soziale Finanzpolitik machte er aus der altehrwürdigen Kaiserwahlstadt eine aufstrebende Metropole. In seine Amtszeit fielen eine Reihe von wichtigen öffentlichen Bauten, z.B. der Bau der ersten Kläranlage 1882, die Kanalisierung des Mains und der Neubau des Westhafens (1886) sowie des Hauptbahnhofes (1888).

Miquelallee (gerade)

Dr. Johannes von Miquel (1829–1901) war von 1880 bis 1890 der zweite Frankfurter Oberbürgermeister nach der preußischen Okkupation 1866, ab 1890 preußischer Finanzminister. Galt in beiden Ämtern als sehr erfolgreich. Durch eine geschickte soziale Finanzpolitik machte er aus der altehrwürdigen Kaiserwahlstadt eine aufstrebende Metropole. In seine Amtszeit fielen eine Reihe von wichtigen öffentlichen Bauten, z.B. der Bau der ersten Kläranlage 1882, die Kanalisierung des Mains und der Neubau des Westhafens (1886) sowie des Hauptbahnhofes (1888).

Metzstraße

Franz Metz (1878–1945), Frankfurter Reichstagsabgeordneter von 1928 bis 1933 und Bezirkssekretär der Metallarbeitergewerkschaft von 1907 bis 1928. 1944 in das KZ Dachau eingeliefert, starb er, als beim Heranrücken der Alliierten das KZ evakuiert und die entkräfteten Häftlinge zu Fuß nach Bad Tölz in Marsch gesetzt wurden.

Mertonstraße

Wilhelm Merton (1848–1916) war ein Frankfurter Unternehmer. 1881 Gründer der Metallgesellschaft. Eine der treibenden Kräfte zur Stiftung der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Wilhelm Merton gilt insbesondere wegen seines sozialpolitischen Engagements als einer der bedeutendsten deutschen Unternehmensgründer der Wilhelminischen Epoche. Nach ihm ist im Stadtteil Heddernheim eine neue Wohn- und Industriesiedlung als Mertonviertel bekannt.