Karl Denzer (1822–1912), Lehrer in Nied von 1866 bis 1892
Denisweg fortlaufend 234 bis 239
Paul Camille von Denis (1796–1872), Erbauer von rund 1000 km Eisenbahnlinien in Deutschland, darunter der 1835 eröffneten ersten deutschen Eisenbahnstrecke mit Dampfbetrieb der Bayerischen Ludwigsbahn und der Taunus-Eisenbahn, die parallel zu dieser Straße verläuft, verantwortlich für den Bau der ersten in Deutschland entstandenen Eisenbahnwagen für die Bayerische Ludwigsbahn[1], aufgewachsen in Mayence, dem damals zu Frankreich gehörenden Mainz
de-Ridder-Weg
August de Ridder (1837–1911), erster Kaufmännischer Direktor der Farbwerke Hoechst
Däumling
Die gerade einmal 10 Meter lange Sackgasse von der Kurmainzer Straße bis zum Bahndamm trägt ihren Namen nicht zu Unrecht.
Dalbergstraße
Karl Theodor von Dalberg (1744–1817) war Erzbischof von Mainz, also der für Höchst zuständige Landesherr, und nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 Herrscher des kurzlebigen Staats namens Großherzogtum Frankfurt.
Coventrystraße
Coventry, englische Stadt, die 1940 von deutschen Bomberflotten in Schutt und Asche gelegt wurde. Partnerstadt von Dresden, das 1945 von englischen Bomberverbänden stark zerstört wurde.
Coburger Weg
Coburg, Stadt in Oberfranken
Ciolfstraße
Cimbernweg
Der germanische Volksstamm der Cimbern stammte wohl aus dem Gebiet Jütlands/Dänemark. Im 2. Jahrhundert vor Christus zogen sie Richtung Italien. Nach mehreren siegreichen Schlachten kam 101 v. Chr. bei Vercellae das vernichtende Ende.
Chlodwig-Poth-Anlage
Chlodwig Poth (1930–2004), gebürtig in Wuppertal, Karikaturist und Satiriker, Mitbegründer der Zeitschriften Titanic und Pardon, lebte ab 1990 in Sossenheim. 2002 erschien seine Autobiografie „Aus dem Leben eines Taugewas“.
Cheruskerweg
Die Cherusker, germanischer Volksstamm im heutigen Raum Niedersachsen. Vermutlich im Stamm der Sachsen aufgegangen. Legendär Arminius oder Hermann der Cherusker durch die Schlacht im Teutoburger Wald.
Chattenweg
Chatten, germanischer Volksstamm im Bereich Nord-, Ober- und Mittelhessen, Vorfahren der späteren Hessen
Carl-Sonnenschein-Straße
Dr. Carl Sonnenschein (1876–1929), katholischer Priester im Arbeitermilieu des Rheinlands, später in Berlin. Aufbau einer katholischen Volkshochschule. Gab einer Siedlung in Sossenheim seinen Namen.
Cäcilia-Lauth-Spielpark
Cäcilia Lauth (1890-1978) war 1910-1956 Pädagogin in Frankfurt-Sossenheim und ab 1949 Rektorin an der Albrecht-Dürer-Schule.
Butznickelweg
Der Butznickel, 462 m hoher Berg bei Eppstein-Ehlhalten
Burgunderweg
Die Burgunder, ein germanischer Volksstamm, siedelten später im heutigen Burgund, französisch Bourgogne. Vor allem durch das Nibelungenlied sind die Burgunder noch heute in unserem Gedächtnis, noch mehr aber durch den Burgunder (Wein).
Burggraben
Nach dem großen Wassergraben, der einst die Burg von Höchst schützte.
Bückeburger Weg
Die Stadt Bückeburg im Landkreis Schaumburg war die Residenzstadt des ehemaligen Landes bzw. Freistaates Schaumburg-Lippe im heutigen Niedersachsen.
Bruno-Asch-Anlage
Bruno Asch (1890–1940) war bis 1925 Bürgermeister der Stadt Höchst am Main und bis 1931 Stadtkämmerer von Frankfurt. Aufgrund seines jüdischen Glaubens und seiner SPD-Mitgliedschaft wurde er vom Nazi-Regime ins Exil und in den Tod getrieben.