Benannt nach dem Deutschen Kaiser, damals Wilhelm I.. Mit der nach dem Krieg im Jahr 1947 vorgenommenen Umbenennung in Friedrich-Ebert-Straße konnte sich die Frankfurter Bevölkerung nicht anfreunden; Proteste führten schließlich 1955 zu Rückbenennung.
Kaiserstraße (gerade) 4 bis 30
Benannt nach dem Deutschen Kaiser, damals Wilhelm I.. Mit der nach dem Krieg im Jahr 1947 vorgenommenen Umbenennung in Friedrich-Ebert-Straße konnte sich die Frankfurter Bevölkerung nicht anfreunden; Proteste führten schließlich 1955 zu Rückbenennung.
Kaiserplatz
Halbamtliche Bezeichnung für den Platz zwischen Frankfurter Hof und Commerzbank Tower. Den Brunnen stiftete 1876 der Bankier Raphael von Erlanger. Streng genommen aber Teil der Kaiserstraße, die um diesen Brunnen einen Bogen macht,
Kaiserleibrücke
Kaiserhofstraße
Nach dem Wappen am alten Hellerhof, der 1863 abgerissen wurde.
Junghofstraße (ungerade)
Nach einem bereits im 14. Jahrhundert erwähnten Gutshof, der einem Bürger namens Jung gehörte.
Junghofstraße (gerade)
Nach einem bereits im 14. Jahrhundert erwähnten Gutshof, der einem Bürger namens Jung gehörte.
Julius-Heyman-Straße
Julius Heyman (1863–1925), Bankier jüdischen Glaubens, vermachte der Stadt Frankfurt sein Haus in der Palmstraße mit einer bedeutenden Antiquitäten- und KunstsammlungJohann Philipp Palm (1768–1806), Buchhändler, verlegte 1806 eine anonyme antifranzösische Schrift, wofür er auf Befehl Napoleons erschossen wurde.
Juchostraße
Dr. Friedrich Siegmund Jucho (1805–1884), Rechtsanwalt und Notar, liberaler Verfechter eines demokratischen Deutschland, wofür er in Untersuchungshaft genommen wurde. Abgeordneter zur Frankfurter Nationalversammlung 1848
Johanniskirchplatz
Jenny-Apolant-Weg
Jenny Apolant (1874–1925), liberaldemokratische jüdische Frauenrechtlerin und Sozialpolitikerin, Stadtverordnete in der ersten Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.
Jakob-Latscha-Straße
Jakob Latscha (1849–1912), Frankfurter Kaufmann und Mäzen, Mennonit. Engagierte sich stark im sozialen Wohnungsbau, u. a. in Offenbach-Lohwald und Dreieich. Seine Lebensmittelkette, die zuletzt unter dem Namen HL-Markt figurierte, wurde 1977 von der REWE-Gruppe übernommen und nach und nach auch namentlich integriert.
Jakob-Carl-Junior-Straße
Bauunternehmer (1859–1946), stiftete ein Erholungsheim für Frankfurter Kinder in Vielbach (Westerwald)
Jahnstraße
Frisch, fromm, fröhlich, frei lautete die Maxime des Turnvaters Jahn. Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) war der sehr nationalistisch geprägte Begründer der Leibesübungen, aber auch ein Verfechter bürgerlicher Freiheiten. 1848 Abgeordneter zur Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche.
Jacobystraße
Dr. Johann Jacoby (1805–1877), Arzt jüdischen Glaubens aus Königsberg, Mitglied des Frankfurter Vorparlaments. Radikaldemokrat. Frustriert hatte er danach an einen Freund geschrieben „Die Revolution … hat die Lehre erteilt, dass jede Revolution verloren ist, welche die alten, wohl organisierten Gewalten neben sich fortbestehen lässt. “Ludolf Camphausen (1803–1890), preußischer Staatsmann,
Intzestraße
Professor Otto Intze (1843–1904), aus Aachen gebürtig, erbaute 1891 die erste Trinkwassertalsperre im Eschbachtal.
Inheidener Straße (ungerade) 53 bis 73
Inheiden, seit etwa 1972 Stadtteil von Hungen im Landkreis Gießen.
Inheidener Straße (ungerade) 1 bis 51
Inheiden, seit etwa 1972 Stadtteil von Hungen im Landkreis Gießen.
Inheidener Straße (gerade) 60 bis 64
Inheiden, seit etwa 1972 Stadtteil von Hungen im Landkreis Gießen.
Inheidener Straße (gerade) 2 bis 44
Inheiden, seit etwa 1972 Stadtteil von Hungen im Landkreis Gießen.