Kleine Spillingsgasse
Nach einem Baumstück, das Kriechenpflaumen, auch Spillinge genannt, trug.
Kleine Hochstraße
Kleine Friedberger Straße
Kleine Bockenheimer Straße
Klaus-Mann-Platz
Klaus Mann (1906–1949), deutscher Schriftsteller (Romane, Erzählungen, Dramen, Essays) und der älteste Sohn von Thomas Mann (1875–1955).
Klapperfeldstraße
Als Lepra noch nicht heilbar war, wurden die daran Erkrankten in ein Aussätzigenheim gesteckt. Wer dort keinen Platz fand, war gezwungen, sich auf der „Klapperfeld“ genannten grünen Wiese aufzuhalten und betteln zu gehen. Sie trugen dann Masken vor ihren Gesichtern und Stangen mit Körben, in die Gaben gelegt werden konnten. Mit Klappern machten sie sich – sicher teilweise rabiat – bemerkbar. Durch die erzwungene Distanz wurde die Gefahr der Infektion reduziert.
Kirchnerstraße
Anton Kirchner (1779–1835), evangelischer Pfarrer in der Frankfurter Paulskirche und Konsistorialrat, erforschte die Geschichte dieser Stadt und veröffentlichte zwei Werke darüber, die sogar Goethe imponierten.
Kinkelstraße
Johann Gottfried Kinkel (1815–1882), deutscher Theologe, Schriftsteller, Kunsthistoriker und bekannter Politiker der republikanisch-revolutionären Bewegung von 1848/1849.
Kettelerallee
Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811–1877), katholischer Bischof von Mainz und deutscher Politiker (Zentrumspartei). 1848 Abgeordneter zur Frankfurter Nationalversammlung. Er gilt als Mitbegründer der Katholischen Soziallehre und wird gelegentlich „Arbeiterbischof“ genannt.
Kesselstädter Straße
Kesselstadt, Stadtteil von Hanau. Aus einem römischen Kastell (Kastell Kesselstadt) hervorgegangen, worauf bereits der Ortsname hinweist.
Katzenpforte
Die Pforte in der Frankfurter Stadtmauer erhielt den Namen nach einem dort postierten, „Katze“ genannten Wurfgeschütz.
Katharinenpforte
Stadttor in der Frankfurter Stadtmauer, erhielt seinen Namen nach dem nahe gelegenen Katharinenkloster.
Karmelitergasse
Nach dem dortigen, ehemaligen Karmeliterkloster.
Karl-Flesch-Straße
Dr. Karl Flesch (1853–1915), Jurist, ab 1883 Dezernent des Waisen- und Armenamtes und somit hauptamtlicher Stadtrat. Er modernisierte das Fürsorgewesen, richtete Kindergärten und -horte ein, wirkte bei der Gründung der AG für kleine Wohnungen mit. ab 1906 Frankfurter Abgeordneter im preußischen Parlament.Mariánské Lázně (deutsch Marienbad) ist eine Kurstadt in Böhmen/Tschechien
Karl-Albert-Straße
Kurfürst Karl Albert von Bayern (1697–1745), aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, wurde 1742 als Karl VII. zum deutschen Kaiser gewählt. Die Habsburger akzeptierten diese Wahl nicht und besetzten München. Karl VII nahm daher bis 1744 Quartier in Frankfurt. Als er 1745 starb, war der Weg endgültig frei für die Habsburger Kaiserin Maria Theresia.
Karbener Straße
Karben, Stadt an der Nidda, im Wetteraukreis
Kantstraße
Immanuel Kant (1724–1804), aus Königsberg gebürtig, gilt als einer der bedeutendsten Philosophen.
Kannengießergasse
In diesem vom Domplatz zur Fahrgasse führenden Sträßchen arbeiteten Zinngießer, die Gefäße herstellten.
Kalbächer Gasse (Freßgass‘)
Frankfurtern bestens bekannt unter der halbamtlichen Bezeichnung Fressgass, weil dort die Delikatessenläden angesiedelt waren und teilweise auch noch sind. Aber ursprünglich benannt nach den Zuwanderern aus Kalbach, heute Stadtteil von Frankfurt.