Die Hauptwache, in ihrer derzeitigen barocken Gestalt um 1730 erbaut, war eine militärische Wachstube mit Pranger und Gefängnis. Im Wachensturm von 1833 wurden die dortigen Gefangenen kurzfristig befreit, doch der Bürgeraufstand danach schnell niedergeschlagen. Vor dem Bau der U-Bahn-Station/B-Ebene war die Hauptwache komplett zerlegt und danach wieder original aufgebaut worden. Heute ein Café sowie Geschäftsräume der Stadtwerke Frankfurt.
An den Röthen
An den Riederhöfen
Der Hof in den Riedern, im heutigen Riederwald gelegen, wurde schon 1193 in einer Urkunde als königlicher Meierhof erwähnt. Später wurde das Kloster Hayna, dann das Kloster Arnsburg Eigentümer. Seit 1488 im Eigentum der Stadt Frankfurt. Im 19. Jahrhundert für Industrieansiedlungen aufgegeben.
Am Wasserpark
Die 2007 angelegte Straße wurde nach dem angrenzenden Wasserpark benannt.
Am Tiergarten
Die Straße, die direkt am Frankfurter Zoo liegt, wurde 2007 umbenannt in Bernhard-Grzimek-Allee nach dem ehemaligen Direktor des Frankfurter Zoologischen Gartens.
Am Stiegelschlag
Stiegel bedeutet eine kleine Treppe, mit der ein (Weide-)Zaun oder Wildgatter überquert werden konnte. Schlag, vergleiche Schlagbaum, war eine Passage im Zaun, der den Ort umschloss und somit sicherte.
Am Städelshof
Besitzer dieser Liegenschaft war die Familie Städel, der wir auch das Städel-Museum verdanken.
Am Salzhaus
Die Patrizierfamilie Malapert war durch den Handel mit dem in Bad Soden gewonnenen Salz reich geworden und baute 1678 am Kleinen Hirschgraben ein prächtiges Haus, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach nicht mehr aufgebaut wurde. Siehe auch Malapertstraße. Bei dem namensgebenden „Salzhaus“ handelt es sich aber nicht um das berühmte, ebenfalls am 22. März 1944 zerstörte Salzhaus am Römerberg.
Am Rötheneck
Am Riedgraben
Nach dem nahen Bach, der in Maintal-Bischofsheim entspringt und dort noch Tränkebach heißt.
Am Leonhardstor
Nach einem Tor, das sich früher hier in der Stadtmauer befand.
Am Hohen Markstein
Am Geistpförtchen
Nach dem 1840 abgerissenen Heilig-Geist-Spital an der Saalgasse. An der Ecke zur Saalgasse stand der Heilgeistbrunnen. Das Pförtchen war ein Durchlass durch die Stadtmauer zum Main.
Am Galgenberg
Bis zur Aufteilung der Grafschaft Bornheimer Berg zwischen Frankfurt und Hanau 1484 wurden Todesurteile auf dem Bornheimer Berg vollstreckt. Danach wurde die Richtstätte an die Berger Warte verlagert.
Am Erlenbruch (ungerade) 1 bis 1
Ein ehemaliger Altarm des Mains, ein Feuchtgebiet mit Erlen-Baumbestand.