Heugasse

Gasse im ehemaligen Dorfkern von Unterliederbach

Hesselbergweg

Benannt nach dem 461 m hohen Hesselberg, unweit Friedrichsdorf

Hermann-Waibel-Allee

Kommerzienrat Hermann Waibel (1881–1945) kam von der BASF in Ludwigshafen und war in der I.G. Farben als Vorstand für das Auslandsgeschäft zuständig.

Hermann-Küster-Straße

Hermann Küster (1870–1920), evangelischer Pfarrer in Höchst, der auch für die Protestanten in Sindlingen und Zeilsheim zuständig war. Mitbegründer des Bauvereins Höchst, engagierte sich stark für die Volksbildungsarbeit.

Hermann-Brill-Straße

Hermann Brill (1895–1959), SPD-Politiker, 1920 bis 1932 Mitglied im Thüringer Landtag, im Dritten Reich inhaftiert, 1948 einer der Väter des Grundgesetzes und danach Bundestagsabgeordneter, starb in Wiesbaden.

Herbesthaler Straße

Herbesthal, Ortsteil von Lontzen im östlichen, deutschsprachigen Belgien um Eupen, gehörte bis 1919 zum Deutschen Reich.

Herbert-von-Meister-Straße

Herbert Eugen Albert von Meister (1866–1919), Chemiker, Industrieller und Kommunalpolitiker. Dank seiner Initiative wurde 1910 die Sindlinger „Villenkolonie“ für Angestellte der Farbwerke Höchst erbaut.

Heimchenweg

Das Diminutiv von Heim, genauer gesagt die Siedlung Arbeiterheim der Farbwerke Hoechst, gab dieser Straße ihren Namen.

Häuserhofweg

Der Feldweg führt zum Hof „Hausen vor der Sonne“, umgangssprachlich „Häuserhof“ genannt. Dessen Existenz begann schon zur Römerzeit. Lange Zeit gehörte er den Herren von Eppstein.

Hans-Loskant-Weg

Johannes (Hans) Loskant (1915–1999), Leitender Werksarzt bei den Farbwerke Hoechst und CDU-Stadtverordneter, Verfasser des Werks Werksärztlicher Dienst und Gesundheitsschutz in der chemischen Industrie, einem Referenzwerk auf diesem Sektor.

Hans-Böckler-Straße

Hans Böckler (1875–1951), deutscher Politiker und Gewerkschaftsfunktionär. Die nach ihm benannte Hans-Böckler-Stiftung des DGB bemüht sich nach eigener Aussage um die Förderung der Mitbestimmung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Hahnbergweg

Der Hahnberg, an der südlichen Stadtgrenze von Niedernhausen im Rheingau-Taunus-Kreis gelegener 447 m hoher Berg.

Hadamarer Straße

Hadamar, Kleinstadt im Landkreis Limburg-Weilburg. Bekannt ist Hadamar für die am Stadtrand gelegene „Klinik für Forensische Psychiatrie“, in deren Nebengebäuden sich auch die Gedenkstätte Hadamar befindet. Dort wird an die Ermordung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen während der Zeit des Nationalsozialismus in der NS-Tötungsanstalt Hadamar erinnert.

Gustavsallee

Benannt nach Eugen Walter Gustav von Meister (1902–1931), Enkel des Gründers der Farbwerke Hoechst AG.