Friedrich Wilhelm Ludolf Gerhard Augustin von Steuben (1730–1794) war preußischer Offizier, wurde 1777 für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg angeworben und zum US-amerikanischen Generalinspekteur ernannt. Er reorganisierte die Armee George Washingtons und trug damit maßgeblich zum Erfolg gegen die britische Krone bei.
Frankfurter Straßen
Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße (ungerade)
Friedrich Wilhelm Ludolf Gerhard Augustin von Steuben (1730–1794) war preußischer Offizier, wurde 1777 für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg angeworben und zum US-amerikanischen Generalinspekteur ernannt. Er reorganisierte die Armee George Washingtons und trug damit maßgeblich zum Erfolg gegen die britische Krone bei.
Friedrichsdorfer Straße
Friedrichsdorf, Stadt im Hochtaunuskreis. Die Gründung im Jahre 1687 geht auf die Hugenottenverfolgung in Frankreich zurück
Friedrichstraße
Friesengasse
Friesstraße
Johann Simon Fries, von Beruf Zinngießer, gründete in Sachsenhausen eine Eisenfabrik, die später in diese Straße verlagert wurde. Die J.S. Fries baute 1868 den Eisernen Steg.
Fritschengäßchen
Johann Wilhelm Fritsch, Bürgerkapitän und Brauer, erwarb 1703 den Gasthof „Zum Goldenen Rad“ in der Dreikönigsstraße. Wegen seiner Reden gegen Missstände in der Stadtverwaltung wurde er vom Frankfurter Senat als Bürgerkapitän abgesetzt
Fritz-Bauer-Straße
Fritz Bauer (1903–1968), Richter und Staatsanwalt jüdischer Abstammung, gestorben in Frankfurt. Emigrierte 1936 nach Dänemark und floh 1943 von dort nach Schweden, kehrte 1949 nach Deutschland zurück. 1956 wurde er Hessischer Generalstaatsanwalt und war dabei führend an der Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen, vor allem an den Auschwitzprozessen, beteiligt.
Fritz-Boehle-Straße
Karl Friedrich Boehle (1873–1916), in Emmendingen/Baden geborener, an der Städelschule ausgebildeter und in Frankfurt verstorbener Maler und Bildhauer. Nach seinen Entwürfen wurde der im Günthersburgpark stehende Schreitende Löwe gefertigt
Fritz-Erler-Straße
Fritz Erler (1913–1967), deutscher SPD-Politiker, 1938 aus dem Staatsdienst entlassen und in das KZ Dachau eingeliefert, aus dem er entkam. Prominentes Mitglied des Bundestages von 1949 bis 1966.
Fritz-Klatte-Straße (gerade)
Fritz Klatte (1880–1934), Chemiker bei den Chemischen Werken Griesheim, auf ihn geht die Erfindung des Kunststoffs PVC zurück.
Fritz-Klatte-Straße (ungerade)
Fritz Klatte (1880–1934), Chemiker bei den Chemischen Werken Griesheim, auf ihn geht die Erfindung des Kunststoffs PVC zurück.
Fritz-Lennig-Anlage
Fritz-Reuter-Straße
Heinrich Ludwig Christian Friedrich (Fritz) Reuter (1810–1874) gilt als einer der bedeutendsten niederdeutschen Schriftsteller. Er schuf die berühmte Romanfigur „Onkel Bräsig“.
Fritz-Schubert-Ring
Fritz Schubert (1914–1967), SPD-Bürgermeister von Bergen-Enkheim von 1946 bis 1966, danach für ein Jahr Landrat im damaligen Landkreis Hanau, zu dem auch die Stadt Bergen-Enkheim gehörte, die erst im Rahmen einer Verwaltungsreform 1977 nach Frankfurt eingegliedert wurde. Der Landkreis Hanau ging bereits 1974 im Main-Kinzig-Kreis auf.
Fritz-Schumacher-Weg
Fritz Schumacher (1869–1947), (mit vollem Namen: Friedrich Wilhelm Schumacher), Architekt und Stadtplaner. Er war ein Vertreter des norddeutschen „Klinker-Expressionismus“, insbesondere von der Backsteingotik in Lübeck.
Fritz-Tarnow-Straße
Fritz Tarnow (1880–1951), bedeutender Sozialdemokrat, Gewerkschafter und Reichstagsabgeordneter der Weimarer Republik. Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 und der Zerschlagung der Gewerkschaften wurde er verhaftet. Nach seiner Freilassung verließ er sofort das Land und arbeitete in Schweden am Wiederaufbau der Gewerkschaften im Exil.
Fritz-von-Unruh-Anlage
Fritz von Unruh (1885–1970), deutscher Schriftsteller und Dichter des literarischen Expressionismus. Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg, schwer verwundet. Danach Pazifist. 1935 ging er über mehrere Zwischenstationen ins Exil nach USA, aus dem er nach dem Krieg zurückkehrte, aber nicht mehr Fuß fassen konnte.
Fritz-Wichert-Ring
Fritz Wichert (1878–1951), Kunsthistoriker aus Mainz-Kastel. Arbeitete ab 1907 am Städel, wurde 1909 Direktor der Kunsthalle in Mannheim, 1923 Direktor der Städelschule, die er zu einer führenden deutschen Kunstschule aufbaute. 1933 von den Nationalsozialisten formell beurlaubt zog er nach Kampen/Sylt, wo er auch verstarb.
Fritzlarer Straße
Fritzlar, Stadt im Schwalm-Eder-Kreis.