Frankfurter Straßen

Berliner Straße (gerade) 2 bis 72

Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast die komplette Frankfurter Altstadt, ein einmaliges Ensemble mittelalterlicher Gebäude, zerbombt wurde, war „endlich“ der Weg frei für eine breite Hauptstraße durch die Altstadt. Die Hauptstadt Preußens, dem Frankfurt seit 1866 zwangsweise angehörte, war im Frankfurter Stadtplan bisher ignoriert worden, doch sowjetische Besetzung, Teilung und Blockade weckten nun selbst in Frankfurt Sympathien für die Berliner. Unter Berlins etwa 11.000 Straßennamen gibt es dagegen bis heute keine nach Frankfurt am Main benannte Straße, jedoch eine Schwanheimer und eine Eschersheimer Straße.

Berliner Straße (gerade) 74 bis 74

Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast die komplette Frankfurter Altstadt, ein einmaliges Ensemble mittelalterlicher Gebäude, zerbombt wurde, war „endlich“ der Weg frei für eine breite Hauptstraße durch die Altstadt. Die Hauptstadt Preußens, dem Frankfurt seit 1866 zwangsweise angehörte, war im Frankfurter Stadtplan bisher ignoriert worden, doch sowjetische Besetzung, Teilung und Blockade weckten nun selbst in Frankfurt Sympathien für die Berliner. Unter Berlins etwa 11.000 Straßennamen gibt es dagegen bis heute keine nach Frankfurt am Main benannte Straße, jedoch eine Schwanheimer und eine Eschersheimer Straße.

Berliner Straße (ungerade)

Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast die komplette Frankfurter Altstadt, ein einmaliges Ensemble mittelalterlicher Gebäude, zerbombt wurde, war „endlich“ der Weg frei für eine breite Hauptstraße durch die Altstadt. Die Hauptstadt Preußens, dem Frankfurt seit 1866 zwangsweise angehörte, war im Frankfurter Stadtplan bisher ignoriert worden, doch sowjetische Besetzung, Teilung und Blockade weckten nun selbst in Frankfurt Sympathien für die Berliner. Unter Berlins etwa 11.000 Straßennamen gibt es dagegen bis heute keine nach Frankfurt am Main benannte Straße, jedoch eine Schwanheimer und eine Eschersheimer Straße.

Bernadottestraße (gerade)

Benannt nach UNO-Vermittler Folke Bernadotte (1895–1948). Bernadotte ist der Name der seit zweihundert Jahren regierenden Königsfamilie von Schweden. In hohem Ansehen stand auch Lennart Bernadotte Graf von Wisborg (1909–2004), der die Insel Mainau zu einem Blumenparadies machte.

Bernadottestraße (ungerade)

Benannt nach UNO-Vermittler Folke Bernadotte (1895–1948). Bernadotte ist der Name der seit zweihundert Jahren regierenden Königsfamilie von Schweden. In hohem Ansehen stand auch Lennart Bernadotte Graf von Wisborg (1909–2004), der die Insel Mainau zu einem Blumenparadies machte.

Berner Straße

Es ist etwas überraschend, dass im traditionell Schweiz-freundlichen Frankfurt die nach der Eidgenössischen Hauptstadt benannte Straße in einem zentrumsfernen Gewerbegebiet liegt

Bernhard-Becker-Straße

Bernhard Becker (1914–1937), Dekorationsmaler aus Frankfurt; besuchte wie sein Zwillingsbruder Ludwig die Städelschule, engagierte sich in der katholischen Jugendarbeit und wurde als Initiator der „Gruppe Becker“ 1937 von der Frankfurter Gestapo verhaftet. Nach schweren Misshandlungen bei Verhören wurde er zwei Monate später erhängt in seiner Zelle aufgefunden

Bernhard-Hermkes-Straße

Bernhard Hermkes (1903–1995), Architekt und Stadtplaner, anfangs am Stadtplanungsamt Frankfurt beim Projekt Neues Frankfurt, später Lehrer an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. 1955 Professor an der Technischen Hochschule Berlin.

Bernhard-Mannfeld-Weg

Bernhard Mannfeld (1848–1925), Maler und Grafiker. Wirkte ab 1895 als Lehrer am Städel.

Bernusstraße

Die Stifterfamilie Bernus, die 1874 die „Friedrich-Alexander-Bernus-Stiftung“ errichtete.

Bert-Brecht-Straße

Bertolt Brecht (1898–1956), Dramatiker und Lyriker, von 1933 bis 1948 im Exil, 1935 ausgebürgert, starb in Ostberlin.

Bertha-Bagge-Straße

Johanna Elisabeth Bertha Bagge (1859–1939), Frankfurter Malerin und Radiererin mit engen Verbindungen zur Kronberger Malerkolonie. Viele ihrer Bilder zeigen Ansichten aus der Frankfurter Altstadt

Bertha-Pappenheim-Weg

Bertha Pappenheim (1859–1936), in Wien gebürtige Frauenrechtlerin, jüdische Sozialpionierin und Gründerin des Jüdischen Frauenbundes. Unter dem Pseudonym Anna O. behandelte sie Sigmund Freud als Fallgeschichte für seine Theorie der Hysterie und damit der Psychoanalyse. Sie starb in Neu-Isenburg.

Bertha-von-Suttner-Ring

Bertha von Suttner (1843–1914), österreichische Pazifistin und Schriftstellerin (Pseudonym B. Oulot). Sie wurde 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Bertholdstraße

Graf Berthold war zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung von Praunheim 1063 Graf des Niddagaues, zu dem Praunheim gehörte.

Bertramshof

Nach Heinrich von Bertram, einem Frankfurter Patrizier, der 1660 den mittelalterlichen Kühhornshof erwarb, einen mit Ringgraben und Verteidigungsturm bewehrten mittelalterlichen Gutshof, ein wichtiger Bestandteil der Frankfurter Landwehr.