Frankfurter Straßen

Antoninusstraße (gerade) 4 bis 38

Antoninus Pius (86-161), römischer Kaiser von 138 bis zu seinem Tod. In seiner Herrschaft wurde der Limes weiter nach Osten verlegt. Dies war wohl auch für die Sicherung der Stadt Nida von großer Bedeutung.

Antoniterstraße (tlw. ehem. Rosengasse)

Die Antoniter, um 1298 in Südfrankreich gegründeter Hospitalorden, widmeten sich der Pflege von Kranken, die an Mutterkornseuche litten, und wurden dadurch recht wohlhabend. 1441 gründeten sie in Höchst ein Kloster, das auch in Frankfurt (siehe Töngesgasse) eine Dependance unterhielt. Infolge des Reichsdeputationshauptschlusses fiel das Vermögen 1803 an den Herzog von Nassau.

Anzengruberstraße

Ludwig Anzengruber (1839–1889), Wiener Dramatiker und Erzähler. Viele seiner heute meist vergessenen Werke wurden später verfilmt, einige sogar noch nach 1990. Sie siedeln meist im Kleinbürgertum und im bäuerischen Milieu.

Apoldaer Weg

Apolda, Kreisstadt im Landkreis Weimarer Land / Thüringen

Apostelstraße

Bis zur Eingemeindung nach Frankfurt hieß sie schlicht Kirchstraße und wurde, um eine Namensduplizität zu vermeiden, 1900 umbenannt.

Appelsgasse

Nach der Familie Appel, die den Grund und Boden für diese Gasse zur Verfügung stellte.

Aralienstraße

Araliengewächse (Araliaceae), meist Beerensträucher, sind eine Familie innerhalb der Bedecktsamer. Vorkommen in tropischen Wäldern Ozeaniens und Südostasiens.

Arndtstraße (gerade)

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), deutscher Dichter mit stark nationalistischer, antifranzösischer, teilweise antisemitischer Prägung, Abgeordneter bei der Frankfurter Nationalversammlung 1848. In gewisser Hinsicht Begründer der Deutschen Burschenschaften.

Arndtstraße (ungerade)

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), deutscher Dichter mit stark nationalistischer, antifranzösischer, teilweise antisemitischer Prägung, Abgeordneter bei der Frankfurter Nationalversammlung 1848. In gewisser Hinsicht Begründer der Deutschen Burschenschaften.

Arnoldshainer Straße

Arnoldshain, seit 1972 Ortsteil von Schmitten (Hochtaunus) im Hochtaunuskreis. Die dortige evangelische Akademie genießt in protestantischen Kreisen einen legendären Ruf dank der Arnoldshainer Konferenz.

Arnoldstraße

Der erste, im Jahre 1272 namentlich verbürgte Ortsvorsteher von Nieder-Eschbach.

Arnsburger Straße (gerade) 2 bis 24

Das Kloster Arnsburg bei Lich. Die 1174 erbaute Klosteranlage der Zisterzienser verfiel nach der Säkularisation 1803 und wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder instand gesetzt. Heute Naherholungsstätte. Hatte in Frankfurt bedeutende Besitzungen, auch in Bornheim.

Arnsburger Straße (gerade) 32 bis 78

Das Kloster Arnsburg bei Lich. Die 1174 erbaute Klosteranlage der Zisterzienser verfiel nach der Säkularisation 1803 und wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder instand gesetzt. Heute Naherholungsstätte. Hatte in Frankfurt bedeutende Besitzungen, auch in Bornheim.

Arnsburger Straße (ungerade)

Das Kloster Arnsburg bei Lich. Die 1174 erbaute Klosteranlage der Zisterzienser verfiel nach der Säkularisation 1803 und wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder instand gesetzt. Heute Naherholungsstätte. Hatte in Frankfurt bedeutende Besitzungen, auch in Bornheim.