Unter den Herren verstand man früher meist die Pfarrer. Diesen stand häufig der Pachtzins aus einer Widum, einem zur Pfarrei gehörigen Hof, zu, der von einem örtlichen Bauern bewirtschaftet wurde.
Frankfurter Straßen
An der Kleinmarkthalle
An der Kreuzheck
An der Landwehr
An der Lindenallee
An der Litzelwiese (gerade)
Litzel bedeutet lützel, d.h. klein. Siehe engl. little oder norddeutsch lütje.
An der Litzelwiese (ungerade)
Litzel bedeutet lützel, d.h. klein. Siehe engl. little oder norddeutsch lütje.
An der Lühe
Gleichbedeutend mit Loh oder Löh, das vom lat. Wort „lucus“ = Hain abgeleitet ist.
An der Mainkur
Hat nichts mit einem Kurbad zu tun, sondern bedeutet schlicht Mainkurve oder Mainkrümmung.
An der Mannsfaust
Bereits im 16. Jahrhundert stand unweit dieser Straße ein Heiligenstock, auf dem eine eiserne Faust den Weg nach Offenbach wies.
An der Marienkirche
An die evangelische Marienkirche angrenzendes Straßenstück.
An der Nachtweide
An der Nidda
An der Oberen Lache
An der Oberpforte
An der Pfaffenmauer
An der Pfarrwiese
An der Praunheimer Mühle
Bereits 1396 wird diese an der Nidda gelegene Mühle urkundlich erwähnt. Heute ist in den verbliebenen Gebäuden ein Jugendhof der Stadt untergebracht.
An der Ringmauer
Die römische Stadt Nida lag auf der Gemarkung des heutigen Heddernheim. Sie war durch eine etwa 2800 m lange, 3 m hohe und 2 m starke Ringmauer gesichert, deren Steine aber später für Bauten in der Nachbarschaft Verwendung fanden, so dass keine Spuren mehr von ihr vorhanden sind.