Frankfurter Straßen

Prießnitzstraße

Vincenz Prießnitz (1799–1851), Landwirt und autodidaktischer Hydrotherapeut aus Gräfenberg bei Freiwaldau, heute Tschechien. Er gilt (nach den „Wasserhähnen“ Siegmund Hahn und Johann Siegmund Hahn) als Erneuerer der Kaltwasserkur in Deutschland.

Prieststraße

Michael von Priest wurde 1424 von Kaiser Sigmund der Kühhornshof als Lehen überlassen. Siehe Kühhornshofweg.

Propst-Goebels-Weg

Karl Goebels (1901–1991), geboren in Hanau, evangelischer Pfarrer (u. a. an der Seckbacher Marienkirche) und Propst in Frankfurt, 1961 Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, der Römerplakette der Stadt Frankfurt am Main in Gold und der Silberschale der Stadt Frankfurt am Main.

Pützerstraße

Prof. Dr. Friedrich Pützer (1871–1922), Architekt und Professor an der TH Darmstadt, erbaute die erste Frankfurter Matthäuskirche.

Quäkerplatz

Benannt nach den Quäkern, die nach dem Ersten Weltkrieg ein Hilfswerk für die deutsche Bevölkerung ins Leben riefen.

Quirinsstraße

Der Name des letzten Torwächters an der Sachsenhäuser Pforte am Wendelsplatz, die 1552 abgebaut wurde. An ihn erinnert auch der Quirinsbrunnen.

Raabestraße

Wilhelm Raabe (1831–1910), deutscher Schriftsteller des Realismus. Ein heute noch bekanntes, ziemlich antisemitisches Werk, ist „Der Hungerpastor“.

Rabenkopfweg

Der Rabenkopf ist ein Hügel im Taunus nördlich von Wiesbaden.

Radilostraße

In einer Urkunde aus 788 machte ein Walter aus Radilenheim im Niddagau dem Kloster Lorsch eine Schenkung. Daraus wird geschlossen, dass der Gründer besagten heutigen Rödelheims Radilo geheißen haben dürfte.

Rahmhofstraße

Die Patrizierfamilie Glauburg baute 1667 den zwischen der heutigen Schillerstraße und der Börse gelegenen Hof und verpachtete ihn an die Wollweber, die darauf ihre Tuchrahmen aufstellten. Um 1871 wurde der zwischenzeitlich längst der Stadt gehörende Hof abgebrochen.

Raiffeisenstraße

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), einer der Gründer der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland. Die nach seiner Idee gegründeten Spar- und Darlehenskassen tragen heute seinen Namen.

Raimundstraße (gerade) 4 bis 70

Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (1790–1836), Wiener Schauspieler am Leopoldstädter Theater, Schriftsteller und Dramaturg.

Raimundstraße (gerade) 90 bis 164

Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (1790–1836), Wiener Schauspieler am Leopoldstädter Theater, Schriftsteller und Dramaturg.

Raimundstraße (ungerade) 1 bis 45

Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (1790–1836), Wiener Schauspieler am Leopoldstädter Theater, Schriftsteller und Dramaturg.

Raimundstraße (ungerade) 101 bis 157

Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (1790–1836), Wiener Schauspieler am Leopoldstädter Theater, Schriftsteller und Dramaturg.