Frankfurter Straßen

Pferdskopfweg

Pferdskopf (Taunus), 663 m hoher Berg bei Schmitten (Hochtaunus)

Pfingstbrunnenstraße

Die ehemalige Quelle ist seit langer Zeit versiegt. Früher wurde hier an Pfingsten ein Volksfest gefeiert.

Pfingstweidstraße

Auf die Pfingstweide, ungefähr deckungsgleich mit dem Gebiet des heutigen Zoos, wurde um Pfingsten das Vieh getrieben. Dieser quasi Almauftrieb wurde mit einem Volksfest gefeiert.

Pflugspfad

Angeblich ein Weg, der nicht breiter war als die Räder eines Pfluges auseinander lagen.

Pflugstraße

Nach einer alteingesessenen Ginnheimer Familie. Viele Häuser in Ginnheim, die auf deren ehemaligen Gütern gebaut wurden, tragen noch sichtbar deren Familienwappen.

Pfortengartenweg

Früher ein schmaler Weg durch Äcker und Gärten zum Pfortenhaus, das den Dorfzaun zusätzlich sichern sollte.

Pfungststraße

Dr. Arthur Pfungst (1864–1912), Eigentümer der Schleifmittelfabrik Naxos-Union, verstarb ohne Erben. 1918 wurde das Vermögen in eine Stiftung für die Volksbildung eingebracht. In den letzten Jahren hat die vom Unternehmen aufgegebene „Naxos-Halle“ für unrühmliche Schlagzeilen gesorgt, denn sie stand lange Zeit leer, die Stadt Frankfurt musste trotzdem aufgrund eines Vertrages hohe Pacht dafür bezahlen.

Philipp-Fleck-Straße

Philipp Heinrich Fleck (1740–1816), Frankfurter Tuchhändler, hinterließ sein großes Vermögen als Stiftung für Arme.

Philipp-Holzmann-Straße

Philipp Holzmann (1836–1904), übernahm 1865 eine von seinem Vater 1849 begründete Baufirma, die 1873 als KG Philipp-Holzmann & Cie., später gewandelt in Philipp Holzmann AG, Weltgeltung erlangen sollte und sehr bekannte Bauwerke fertigte, so die Frankfurter Alte Oper, den Frankfurter Hauptbahnhof oder die Bagdadbahn. 2002 wurde der Konzern insolvent und befindet sich in Liquidation.

Philipp-Puth-Straße

Philipp-Puth (1875–1948), SPD-Bürgermeister der Gemeinde ab 1931, doch bereits 1933 von den Nazis aus dem Amt entfernt.

Philipp-Reis-Straße

Philipp Reis (1834–1874), gebürtig in Gelnhausen, war Physiker und Erfinder des Telefons, das er erstmals 1861 im Physikalischen Verein in Frankfurt der Öffentlichkeit vorstellte.

Philipp-Schnell-Straße

Philipp Schnell (1875–1938), gebürtig aus Oppenheim, Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Jakobus in Harheim von 1912 bis 1937, ab 1926 Dekan. Baute 1932/33 die Kirche, in der er auch beigesetzt wurde.