Frankfurter Straßen

Am Riederbruch

Bruch, im norddeutschen auch Broich oder Brook geschrieben, bedeutet Sumpf oder Feuchtland. Die Straße trennte im 15. Jahrhundert die Riederhöfe und deren damals zu Hessen-Hanau gehörenden Ländereien.

Am Riedgraben

Nach dem nahen Bach, der in Maintal-Bischofsheim entspringt und dort noch Tränkebach heißt.

Am Riedsteg

Rest der römischen Verbindungsstraße („Elisabethenstraße“), der ehemaligen Steinstraße in die Wetterau, führte von Nida über Bonames nach dem römischen Kastell Okarben

Am Römerbrunnen

Funde belegen, dass Harheim schon in der Römerzeit besiedelt war. So wurde dort ein Brunnen aus jener Periode entdeckt.

Am Rütschlehen

Rütsch war die Bezeichnung für ein abschüssiges Gelände, auf dem man leicht ausrutschen konnte. Das Rütschlehen benannte Grundstück hatte der Kaiser einstmals dem Kloster Arnsburg geschenkt, das bei der Säkularisation 1803 aufgelöst wurde.

Am Salzhaus

Die Patrizierfamilie Malapert war durch den Handel mit dem in Bad Soden gewonnenen Salz reich geworden und baute 1678 am Kleinen Hirschgraben ein prächtiges Haus, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach nicht mehr aufgebaut wurde. Siehe auch Malapertstraße. Bei dem namensgebenden „Salzhaus“ handelt es sich aber nicht um das berühmte, ebenfalls am 22. März 1944 zerstörte Salzhaus am Römerberg.