Frankfurter Straßen

Inselsbergstraße

Der Große Inselsberg (916 m) ist einer der höchsten Berge im Thüringer Wald.

Insterburger Straße

Insterburg, russisch Tschernjachowsk, ist eine Stadt im ehemaligen Ostpreußen.

Intzestraße

Professor Otto Intze (1843–1904), aus Aachen gebürtig, erbaute 1891 die erste Trinkwassertalsperre im Eschbachtal.

Iselinstraße

Isaak Iselin (1728–1782), schweizerischer Philosoph, Historiker, Philanthrop und Schriftsteller. 1777 gründete er die heute noch bestehende Basler Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen.

Isenburger Schneise (gerade) 200 bis 200

Neu-Isenburg ist die südlich angrenzende Nachbarstadt Frankfurts. Die Grenze zu Neu-Isenburg ist der einzige seit dem Mittelalter unveränderte Abschnitt der Frankfurter Stadtgrenze.

Isenburger Schneise (gerade) 40 bis 40

Neu-Isenburg ist die südlich angrenzende Nachbarstadt Frankfurts. Die Grenze zu Neu-Isenburg ist der einzige seit dem Mittelalter unveränderte Abschnitt der Frankfurter Stadtgrenze.

Isenburgstraße

Das Adelsgeschlecht Isenburg, auch Ysenburg geschrieben, nach der Isenburg bei Neuwied am Rhein benannt, erwarb große Ländereien in der Region Offenbach – Büdingen – Birstein. Es teilte sich im Laufe der Jahrhunderte in viele Linien auf, darunter die Grafschaft Isenburg-Büdingen. Neu-Isenburg ist eine Stadt, die von Graf Philipp zu Ysenburg und Büdingen 1699 den hugenottischen Flüchtlingen aus Frankreich zur Verfügung gestellt wurde.

Jacob-Schiff-Straße

Jacob Henry Schiff (eigentlich: Jakob Heinrich Schiff) (1847–1920), deutsch-amerikanischer Bankier, Philanthrop, begründete eine Stiftung zur Errichtung eines ordentlichen Lehrstuhls für semitische Philologie.Dr. jur. Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein (1818–1890), Frankfurter Oberbürgermeister 1867–1880

Jacobystraße

Dr. Johann Jacoby (1805–1877), Arzt jüdischen Glaubens aus Königsberg, Mitglied des Frankfurter Vorparlaments. Radikaldemokrat. Frustriert hatte er danach an einen Freund geschrieben „Die Revolution … hat die Lehre erteilt, dass jede Revolution verloren ist, welche die alten, wohl organisierten Gewalten neben sich fortbestehen lässt. “Ludolf Camphausen (1803–1890), preußischer Staatsmann,

Jahnstraße

Frisch, fromm, fröhlich, frei lautete die Maxime des Turnvaters Jahn. Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) war der sehr nationalistisch geprägte Begründer der Leibesübungen, aber auch ein Verfechter bürgerlicher Freiheiten. 1848 Abgeordneter zur Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche.

Jakob-Carl-Junior-Straße

Bauunternehmer (1859–1946), stiftete ein Erholungsheim für Frankfurter Kinder in Vielbach (Westerwald)

Jakob-Heller-Straße

Frankfurter Patriziergeschlecht, 1522 erloschen. Im Auftrag von dessen letztem Vertreter Jakob Heller (ca. 1460–1522), einem reichen, aber kinderlosen Tuchhändler und Ratsherr, schuf Albrecht Dürer nach 1500 ein Altargemälde für das Frankfurter Dominikanerkloster. Er stiftete diesem auch Altarbilder von Hans Holbein d.Ä., und Mathias Grünewald.

Jakob-Latscha-Straße

Jakob Latscha (1849–1912), Frankfurter Kaufmann und Mäzen, Mennonit. Engagierte sich stark im sozialen Wohnungsbau, u. a. in Offenbach-Lohwald und Dreieich. Seine Lebensmittelkette, die zuletzt unter dem Namen HL-Markt figurierte, wurde 1977 von der REWE-Gruppe übernommen und nach und nach auch namentlich integriert.

Jakob-Leisler-Straße

Jakob Leisler (1640–1691) war ein vermutlich aus Bockenheim stammender Kolonialist. Von 1689 an führte er einen Aufstand in der zu England gehörenden Kolonie New York an. Er wurde wegen Hochverrats hingerichtet, später aber durch die Englische Krone rehabilitiert, was ihn aber auch nicht mehr lebendig machte. In gewissem Sinne Nachfahre von ihm ist Walther Leisler Kiep, eine vormalige CDU-Größe.

Jakob-Quirin-Weg

Jakob Quirin (1922–1995), von 1948 bis 1972 letzter Bürgermeister der ehemals selbständigen Gemeinde Harheim.

Jakobsbrunnenstraße

Flurnamen. Anzunehmen ist, dass der Eigentümer der Flur, auf dem dieser Quell entsprang, auf den Vornamen Jakob hörte.

Jaspertstraße

August Jaspert (1871–1941), Rektor und Stadtrat, begründete 1920 das Kinderdorf Wegscheide im Spessart, ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager aus dem Ersten Weltkrieg